Die Fortschritte der KI und synthetischen Biologie eröffnen der medizinischen Forschung ungeahnte Möglichkeiten, etwa in der Entwicklung neuer Behandlungsansätze mithilfe einer sogenannten Phagentherapie. Gleichzeitig drängen sich Fragen auf:
- Erleichtern diese innovativen Technologien missbräuchliche Anwendungen?
- Welche Sicherheitsvorkehrungen sind notwendig, um Dual Use-Risiken zu begrenzen?
Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die 28. Leopoldina-Lecture in Zusammenarbeit mit der VolkswagenStiftung im Schloss Herrenhausen, Hannover. Im Fokus der Veranstaltung stehen die Chancen und Risiken der KI-gestützten Entwicklung und synthetischen Produktion von Mikroorganismen oder Viren.
Es diskutieren:
- Prof. Dr. Jens B. Bosse, Professur für Quantitative Virologie an der Medizinische Hochschule Hannover (MHH) am Centre for Structural Systems Biology CSSB in Hamburg
- Jens Bohne, Forschungsgruppenleiter, Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
- Una Jakob, CNTR/PRIF
- Moderation: Sonja Kastilan, Leiterin der Abteilung Wissenschaftskommunikation der Leopoldina
Die Veranstaltung kann auch im Livestream verfolgt werden.